Bhutan 2018

Ein Traum im Himalaya

( 6. - 19. Nov. 2018)

Um es gleich vorweg zu nehmen,  die Bhutan Tour war eines unserer top Spassprojekte der letzten 10 Jahre. Sie hat alle Erwartungen die wir hatten übertroffen. Einzigartige Landschaften, fantastische Menschen, 

exotische Kultur und ein endloser Kurventanz auf Royal Enfield Bullets.

 

 

6. Nov. 2018

Wir treffen uns sehr früh morgens auf dem Flughafen in Delhi und fliegen nach Guwahati. Hier wartet unserer Guide Peter auf uns und wir fahren mit Taxis die 100km zur Grenze nach Bhutan. Indien erschlägt uns fast mit Trubel und Gewusel. Doch am Abend sitzen wir in einem guten Hotel beim Bier in Samdrup Jongbar. Willkommen im ruhigen, friedlichen Bhutan.

 

7. Nov. 2018

Nach dem Briefing geht es endlich auf die Royal Enfield Bullets und in die Bergwelt Bhutans. Der Kurventanz beginnt. Wir sind überrascht von der Menge der Gebetsfahnen und Gebetstempel in den abgelegensten Gegenden. Wir übernachten in Trashigang.

 

 

Das Hotel in Trashigang ist wunderschön. Abends gibt es ein Lagerfeuer und trotz allem Luxus kommt fast Campingstimmung auf. Allgemein ist der Standard der Hotels wesentlich höher als wir erwartet haben.

 

8. Nov. 2018

 

Am Morgen besuchen wir dann unseren ersten Dzong, eine typische bhutanesische Klosterburg. Die Dzongs sind Klöster, Burgen und Regierungssitz in einem. In Kriegszeiten suchten dort die Bürger Schutz, in Friedenszeiten ihr Seelenheil. Die meistens Dzongs sind auch heute noch von Mönchen bewohnt und sind unglaublich aufwendig geschmückt. Finanziert werden sie von Spenden und teilweise auch vom Königshaus.

 

Ja und dann beginnt er wieder der Kurventanz. Das längste Stück gerade Straße in Bhutan ist sicher nicht länger als 150 Meter. Im Osten des Landes besteht die Hauptverbindung überwiegend aus feinsten Schotterpisten. Die Baustellen mitten drin stellen eine besondere Herausforderung dar. Durch herrliche Kiefernwälder fahren wir zum 2490m hohen Kori-La Pass. Der Tag endet in der Kreisstadt Mongar.

 

9. Nov. 2018

Bhumtang Tal

 

Heute fahren wir durch eine faszinierende Landschaft, die bhutanesische Schweiz, das Bhumtang Tal. Wir übernachten im Hotel des Schweizers Fritz, der vor 40 Jahren begann hier Bier zu brauen und feinsten Käse herzustellen. Nach der anstrengenden Fahrt schmeckt das Bier richtig gut. Wir werden hier einen Tag Pause machen .

 

 

10. Nov. 2018

 

Da wir zwei Tage im Bhumthang Tal sind, machen wir heute Kultur pur, alles unter dem wachsamen Auge des Königspaars. Wir besuchen insgesamt drei Dzongs. Sie sind alle unterschiedlich und man wird es nicht leid.

Nach so viel Kultur, sind wir durstig und besichtigen die kleine Bhumthang Brauerei. Anschließend gibt es natürlich in der Braustube herrliches Pilsner und abends zum Abschluss unseres Aufenthalts in der bhutanesischen Schweiz ein originales  Raclett.

 

11. Nov. 2018

 

Auf unserem Weg nach Trongsa  besuchen wir heute wieder drei Klosterburgen verschiedenen Charakters. Zunächst eine der ältesten Bhutans. Sie ist nicht sehr groß und prunkvoll, aber dafür seit Jahrhunderten unverändert und schlicht.

 

Im krassen Gegesatz besuchen wir kurz darauf einen relativ neuen Dzong. Der war zwar auch einige hundert Jahre alt, wurde aber durch ein Feuer zerstört und erst kürzlich wieder aufgebaut. Das hatte den Vorteil, dass man im Innern photographieren durfte, was normalerweise streng verboten ist. Der Prunk im Innern der Tempel ist gewaltig.

 

 

Über den 3.425m hohen Yotong La Pass fahren wir nach Trongsa. Der Dzong von Trongsa ist eine gewaltige Klosterfestung, die die Macht und den Ruhm des ehemaligen Prinzen von Bhutan zeigt.

 

12. Nov. 2018

 

Wir fahren durch die "Schwarzwaldberge" in die kleine Ortschaft  Gangtey. 

Das gleichnamige Kloster wird gerade renoviert und wir können den Schnitzern bei der Arbeit  zusehen.

 

13. Nov. 2018

 

Und wieder geht es  durch herrliche Landschaften nach Punakha. Die Straßen sind schon manchmal eine Herrausforderung, aber sie machen Spass. Der Dzong dort zählt zu einem der schönsten von Bhutan und ist die Winterresidenz der Regierung.

 

 

Dieser Eintrag ist bei uns nicht ganz jugendfrei. In Bhutan wird der Phallus als Symbol der Kraft gesehen und hängt an vielen Häusereingängen zum Schutz vor bösen Geistern.  Wir besuchen ein kleines Dorf, das sich darauf spezialisiert hat diese Zeichen der Kraft herzustellen.

 

Am Abend kommt im Hotel von Ponaka wieder Lagerstimmung auf.

 

 

14. Nov. 2018

 

Wir fahren über den 3450m hohen Dochu Pass.  Der Pass hat eine Chörte und ist reichlich mit Gebetsfahnen geschmückt. Ja und dann hat uns die Zivilisation wieder. Wir übernachten für zwei Tage in der mit nur 46.000 Einwohnern vermutlich kleinsten Hauptstadt der Welt, in Thimphu. 

15. Nov. 2018

In Thimphu besuchen wir einen Tempel in dem bedürftigen älteren Menschen geholfen wird und den gigantischen Buddha der über die Stadt wacht. Am Abend sind wir bei einem Maler der mit dem Projekt VAST Bhutan, viele Bedürftige unterstützt, auch wir spenden gerne für VAST Bhutan.

 

16. November 2018

 

Über eine kleine Landstraße fahren wir über Haa nach Paro. Diese Strecke bietet noch einmal ländliches Bhutan vom Feinsten. Wir erklimmen den höchsten Pass Bhutan's, den Chele Pass mit 3990m.

Bevor wir den Pass hoch fahren, hat Peter ein herrliches Mittagessen an einem Fluss organisiert. Danach wird es kalt und die Luft dünn.

 

17. November 2018

 

Von Paro aus fahren wir am letzten Tag zu dem berühmtesten und auch schönsten Dzong in Bhutan, dem Tigernest. Die Belohnung für den 4 Stunden Marsch ist alle Anstrengung wert. Für einen Teil des Weges kann man sich auch von einem Pferd transportieren lassen, aber wir sind ja keine Tierquäler. Das Kloster ist fast 1000m über dem Parotal in die Felswand gehauen, spektakulär.

 An unserem letzten Abend in Bhutan, hat Peter noch einmal eine fantastische Abschiedsfeier organisiert. Komplett mit Lagerfeuer, Tänzern, einem riesen Buffet und reichlich Getränk. 

Zum Abschluss bekam jeder Gebetsfahnen und ein Royal Enfield Emblem, damit auch wir ein kleines Stück dieser Motorradlegende 

mitnehmen konnten.

 

18. November 2018

 

Tja und dann war schon wieder alles vorbei und wir saßen im Flieger zurück nach Delhi. Während des Fluges hatten wir eine fantastische Sicht auf den Himalaya, jawoll inklusive Mount Everest.  Einzigartig !!!

 

Zum guten Schluss ein fettes Dankeschön.

 

An dieser  Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei den Teilnehmern dieser außergewöhnlichen Tour bedanken. Es ist die Gruppe die den Spaß macht und diese Tour hat wahrhaftig den Namen Spassprojekt verdient. Danke an alle !!!

 

Möglich wurde diese Tour erst durch Peter und Sonia von Classic Bike Adventure.

Peter hat ein organisatorisches Meisterstück vollbracht und keine Kosten gespart um diesen Trip zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Vielen Dank Peter und Sonia, diesen Trip werden wir noch lange genießen.

 

 

 

Peter Schmid, Schweizer, Architekt des Königs von Bhutan,

bhutanesischer Staatsbürger,

exzellenter Tourguide, begeisterter Motorradfahrer und vor allem ein ganz feiner Mensch.

Durch sein Hintergrundwissen konnten wir sehr viel über Land und Leute erfahren.  Peter einen Riesendank im Namen der gesamten Gruppe.

 

 

 

Ja und dann natürlich die Crew.

Kompetente bhutanesische Führer,  exzellente Mechaniker und Transportfahrer, ein Team mit dem man einen riesen Spass hat. Vielen Dank an jeden einzelnen, für einen super Job.

 

In den Mund gelegt.

 

 Hier kommen die Teilnehmer selbst zur Sprache.

 (Zum Vergrößern bitte auf Fotos klicken)

 

 

Die meisten Teilnehmer wollten aber noch nicht nach Hause. Deshalb haben wir noch zwei Tage in Indien das Taj Mahal und Agra besucht.

 

 

19. November 2018

 

Ja und dann hat uns das Chaos in Indien wieder. Mit einem Bus fahren wir von Delhi nach Agra und besuchen das Taj Mahal, ein Muss für jeden der Indien bereist.

 

 

 

Unsere nächste Station ist das Rote Fort von Agra aus dem 16. Jahrhundert. Es diente als Festungsanlage und Residenz des Mongulen  und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe.

Für uns ein prächtiger riesiger Bau aus roten Ziegeln.

 

 

 

Zurück in Delhi besuchen wir einen berühmten Royal Enfield Laden.

Es gehört zur Tradition der Tour dem Fahrzeug mit dem wir durch Bhutan gefahren sind und das alle geliebt haben, Respekt zu zollen.

Anschließend geht es in eine gute Kneipe zum leckeren Abendessen und um das zweite mal das Ende der gelungenen Tour zu feiern.

 

 

In den Mund gelegt.

 

 Hier kommen die Teilnehmer selbst zur Sprache.

 (Zum Vergrößern bitte auf Fotos klicken)

 

 

20. - 25. November 2018

 

Einige wollten immer noch nicht nach Hause, so hingen wir noch

5 Tage im ehemaligen Hippie Mekka, Goa an. In Agonda Beach konnten wir uns von der anstrengenden Motorradtour durch Bhutan ausgiebig erholen. Aber dann war die Reise wirklich zu Ende.   Schade ! 

Welttour

2002 bis 2004

www.biketoursspass.com/

diary/index.htm

 

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